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Übergangsunterkünfte in Petit-Goâve

Kurzbeschrieb

Die Lebensbedingungen im vom Erdbeben erschütterten Petit-Goâve (westlich von Port-au-Prince) sollen mit Hilfe von Übergangs-unterkünften verbessert werden. Diese schützen die Bevölkerung auch vor den Wirbelstürmen und den Regenfällen, die von Mai bis November vorherrschend sind.

Projekt

Das verheerende Erdbeben auf Haiti vom 12. Januar 2010 mit Magnitude 7.4 auf der Richterskala hat Verwüstung und viele Obdachlose hinterlassen.
Viele Opfer leben noch immer in den Flüchtlingslagern und die Regenzeit und auch die Wirbelsturm-Saison (Mai bis November) stehen bevor. Ein achtmonatiges Projekt, zusammen mit der Glückskette, wird 370 Übergangsunterkünfte in Petit-Goâve erstellen. Petit-Goâve liegt in der Region, die am stärksten vom Erdbeben getroffen wurde und ist 40km von Port-au-Prince entfernt. Die Übergangsunterkünfte ermöglichen Familien eine geschützte Unterkunft und auch wieder die langsame Rückkehr in den „Alltag". Denn vielfach dient das Haus nicht nur der Unterkunft, sondern ist auch Ort für Kleinstunternehmen im Bereich Handwerk und Handel. Der Bau solch einer Unterkunft ermöglicht es den Familien, wieder zu einem Einkommen zu kommen.
Die Übergangshütten haben eine Fläche von 18m2, sind einfach zu bauen, nicht teuer (etwa 950 US-Dollar) und können etwa zwei bis drei Jahre genutzt werden. Wenn möglich, wird die Unterkunft auf dem Land der Begünstigten gebaut. Die Hütten können in der darauf folgenden Zeit beliebig erweitert und verbessert werden und halten Wirbelstürme bis zur Klasse 3 (160 km/h) aus.

Projektdauer 1. Juni 2010 - 31. Januar 2011
Begünstigte 350 Familien (2'100 Personen)
Partner Glückskette, andere ADRA-Büros


Bilder