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Suppenküche und Hygieneartikel

Projekt

Am 11. März dieses Jahres erschütterte wiederum ein heftiges Erdbeben die Welt. Bilder von der gewaltigen Zerstörungskraft des Tsunamis und der atomaren Katastrophe gingen um die Welt und haben in vielen Ländern zu politischen Diskussionen geführt.
Das Erdbeben ist das bisher Mächtigste, das Japan je getroffen hat und eines der fünf Mächtigsten weltweit seit moderner Messung im 1900. Mit einer Magnitude von 9.0 hat das Erdbeben einen unglaublich zerstörerischen Tsunami mit Wellen von bis zu zehn Metern Höhe ausgelöst. Bis zum 27. Juni wurden als Folge 22‘810 Personen als tot oder vermisst gemeldet und über 662‘500 Gebäude wurden beschädigt oder zerstört.

Am 12. März haben die Mitarbeiter von ADRA Japan sofort mit der Einschätzung der Lage und der Bedürfnisse begonnen. Sie stellten fest, dass in einigen Evakuationszentren keine warmen Mahlzeiten angeboten werden und stellten deshalb eine Suppenküche auf. So konnten in drei Wochen 2‘100 Personen in Evakuationszentren mit einer warmen Mahlzeit (Nudeln oder Reis mit Gemüse und traditionelle Miso-Suppe) im noch kalten Frühling (0 bis 5°C) versorgt werden.
Zudem verteilte das ADRA-Team in fünf Altersheimen, die von der Versorgung abgeschnitten waren, Brennstoff, Küchengeräte, Kleidung, Nahrung, Trinkwasser und Hygiene-Artikel für die rund 300 Bewohner und half beim Aufräumen.
Südlich von Sendai unterstützte ADRA Japan vier Monate lang die lokalen Beamten von Yamamoto mit drei Mal täglich warmen Mahlzeiten, um sie für die Rückkehr zur Arbeit zu motivieren und somit die Bevölkerung zu unterstützen.

Alle Aktivitäten von ADRA Japan wurden in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden geplant und durchgeführt.

Beitrag ADRA Schweiz 30'000 USD
Dauer Mitte März bis August 2011
Begünstigte 2'445 Personen


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