Verbesserung der Lebensqualität in Tangalle
Projekt
Die Bevölkerung aus der Tangalle Region gehörte bereits vor dem gewaltigen Tsunami 2004 zu den ärmsten Menschen in Sri Lanka und lebte unter der Armutsgrenze. Seit dem Tsunami hat sich die Situation nochmals prekär verschlechtert. Das Einkommen erzielt die Bevölkerung hauptsächlich mit Fischfang. Jedoch fordert die Alkoholabhängigkeit vieler Leute seinen Tribut und das ohnehin kleine Einkommen wird dadurch einfach verschluckt. Ausserdem ist Diabetes bereits bei Kindern und Jugendlichen verbreitet.
Das Ziel des Projektes ist es, die Lebensbedingungen der Einwohner von Tangalle nachhaltig zu verbessern. Das Projekt besteht aus drei Teilen:
- In enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung sollen die Zusammenhänge von Hygiene und Gesundheit aufgezeigt werden. Die Wasserversorgung und die sanitären Einrichtungen sollen durch die ortsansässige Gemeinschaft verwaltet und bewirtschaftet werden. Auch die Stärkung ihres eigenen Selbstwertes ist ein wichtiges Ziel.
- Die Jugend soll auf folgende Schwerpunkten sensibilisiert werden: gesunde Ernährung (Konzentration auf Diabetes), sexuell übertragbare Krankheiten (hauptsächlich HIV) und die Problematik mit der zunehmenden Verstädterung soll thematisiert werden.
- Stärkung der Lebensgrundlagen (Gründung eines kleinen eigenen Unternehmens) mit jeweils 10 Personen: Schulungen in Finanzmanagement und einfacher Buchhaltung.
- Bei guter Planung wird finanzielle oder materielle Unterstützung ermöglicht.
| Beitrag ADRA Schweiz |
16‘977 USD |
| Dauer |
2. Februar 2011 - 31. Januar 2012 |
| Begünstigte |
610 Personen |