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ADRA Venezuela sowie die Nachbarländer bereiten sich vor
Am Samstag, 3. Januar 2026, führten die Vereinigten Staaten eine Militäroperation auf venezolanischem Gebiet durch. ADRA Venezuela sowie ADRA Columbien und ADRA Brasilien treffen Vorbereitungen für mögliche Flüchtlingsreaktionen der Bevölkerung.
Vorbereitungen
ADRA hat im Rahmen seines Notfallplans verstärkte Vorbereitungsmaßnahmen für mögliche groß angelegte Bevölkerungsbewegungen im Zusammenhang mit der Situation in Venezuela eingeleitet. Der  Schwerpunkt liegt auf internen Bewegungen innerhalb Venezuelas sowie auf den Grenzgebieten zu Kolumbien und Brasilien.
Das Ziel dieser Vorsorgemaßnahmen ist es, die Bereitschaft für eine schnelle, koordinierte und sichere humanitäre Hilfe zu gewährleisten, falls die Umstände dies erfordern, und gleichzeitig die betroffene Bevölkerung und die Mitarbeiter zu schützen.
Bisherige Aktivitäten von ADRA
Die beiden Regionalbüros von ADRA stehen in engem Kontakt mit ADRA Venezuela und den Büros in den Nachbarländern, um die Entwicklungen zu beobachten und die Vorbereitungs- und Hilfsmaßnahmen aufeinander abzustimmen.Â
ADRA Kolumbien hat zwei mobile Kliniken in der Nähe der Grenze zu Venezuela platziert.
ADRA Venezuela meldet, dass alle Mitarbeiter in Sicherheit sind. Die aktuell laufenden Hilfsprogramme im Land werden in drei Bundesstaaten fortgesetzt.
ADRA Brasilien meldet, dass sie auf mögliche grössere Flüchtlingsströme aus Venezuela vorbereitet seien.
Sobald die Situation verändert und weitere Massnahmen getroffen werden, informieren wir Sie auf dieser Seite. Derzeit werden noch keinerlei Spenden gesammelt, da bisher erst entsprechende Vorbereitungsmassnahmen im Gange sind.
